Singen macht Laune

Singen macht gesund und einfach gute Laune! – Aber was ist das Geheimnis?

Wer hin und wieder mal ein Lied anstimmt, der tut auch was für seine Gesundheit. Singen hat tatsächlich wissenschaftlich  sehr positive nachweisbare Effekte:
Im Gehirn laufen im Belohnungssystem viele Prozesse ab. Im Hypothalamus werden beim Singen die Glückshormone SEROTONIN und DOPAMIN freigesetzt und die Stresshormone werden insgesamt gehemmt. Und wenn man gemeinsam singt, wird auch noch das Bindungshormon OXYTOCIN ausgeschüttet. Also kann man von einem natürlichen Antidepressivum durch solch einen Hormoncocktail sprechen. Auch soziale Bindungen werden zusätzlich gestärkt. Singen macht also richtig glücklich und selbstbewusst.

Wie gut sich das anfühlt, das hat jeder mal spüren können, wenn er beim Konzert seiner Lieblingsband so richtig mitgesungen hat.

Weitere gesundheitliche Auswirkungen:
Die Lunge ist ein besonderes  wichtiges Organ, um Töne zu erzeugen. Sie wird durch das Singen richtig gefordert. Denn im Alltag dauert das Ausatmen viel kürzer als das Einatmen. Beim Singen ist es genau umgekehrt, denn um ein Ton zu erzeugen, brauchen wir eine lange Ausatemphase. Sänger führen daher zu Beginn ihres Gesanges Atemübungen durch. Sowohl die Brust- als auch Bauchatmung sind fürs Singen wichtig. Die Atmung wird nicht nur tiefer, sondern auch gleichmäßiger. Die Sauerstoffversorgung wird verbessert. Die Symptome vieler Lungenkrankheiten können dadurch erheblich verbessert werden.

Das ist immer noch nicht alles.  Singen kann auch die Abwehrkräfte puschen. Der Musik- Wissenschaftler Prof. Dr. Gunter Kreutz fand bei einer Untersuchung eines Laienchores folgendes heraus.  In den Speichelproben der Chormitglieder fand er 60% vom IMMUNGLOBULIN  A. Ein Antikörper auf unseren Schleimhäuten, der uns vor dem Eindringen der Krankheitserreger schützt.

So oder so: –  Singen macht gesund!